Das grundlegende Problem besteht darin, dass viele Menschen als Verbraucher längst erfahren haben, dass die Realität häufig nicht dem entspricht, was ihnen in Politik, Recht und öffentlicher Darstellung vermittelt wird. Rechte bestehen oft auf dem Papier, bleiben im Alltag aber schwer durchsetzbar. Viele nehmen diese Kluft irgendwann als Normalität hin.
Das Projekt de21jh will sich damit nicht abfinden. Wir halten an der Vorstellung fest, dass eine bessere Realität möglich ist: eine Ordnung, in der Rechte nicht nur erklärt, sondern tatsächlich wirksam werden; in der der Einzelne gegenüber stärkeren Akteuren nicht allein gelassen wird; und in der Verbraucher im Alltag Respekt, Nachvollziehbarkeit und schnelle Hilfe erfahren.
Deshalb ermutigen wir andere, dieses Anliegen mitzutragen, weiterzugeben und zu unterstützen. Nicht aus Illusion, sondern aus Resilienz: weil eine verbraucherfreundlichere Gesellschaft nur entstehen kann, wenn Menschen aufhören, schlechte Realität als unveränderlich hinzunehmen.unterstützen>>>.
Wir müssen uns verändern, besser werden und unsere Demokratie auf ein zeitgemäßes Niveau bringen, wenn wir der Meinung sind, dass sie diesem Anspruch nicht mehr genügt. Dafür ist es notwendig, sich permanent kräftig einzumischen und mitzubestimmen – und leider benötigt man dafür in der Praxis oft eine Partei, um ohne mächtige Lobbyen genügend Politiker zu überzeugen, die gemeinsam am selben Strang ziehen.
Ich sage „leider“, weil auch Parteien selten ohne den Einfluss mächtiger Lobbyen aktiv werden. Die Denk- und Handelsweise, die sich durch Fragen wie „Was springt für sie dabei?“ in unserer Demokratie etabliert hat, ist stark verankert. Wenn wir uns jedoch um ein wichtiges Anliegen vereinen, können wir viele Stimmen zur Wiederwahl von Politikern einer bestimmten Partei bündeln und so bewirken, dass sie ein neues Gesetz für unser Anliegen auf den Weg bringen.
Deshalb muss jeder Einzelne Teil einer Masse werden, die auf die Parteien einwirkt. Gerade in Wahlperioden haben wir auf diese Weise gute Chancen, tatsächlich etwas zu bewegen. Die Zeit dafür ist reif, die Bürger/-innen von heute sind gut aufgeklärt.
Andernfalls könnte niemand in Deutschland ernsthaft behaupten, die Politik trage die alleinige Schuld.
Auf dieser Seite gebe ich unten stehend eine interessante Botschaft der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) zu 100 % wieder. Das Bild ist verlinkt zur Stelle auf der Webseite de beb mit vielen weiteren interessanten Informationen. Nehmen wir den Staat beim Wort!
Die Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) ist eine deutsche Bundesbehörde, deren Hauptaufgabe es ist, die politische Bildung der Bevölkerung zu fördern. Sie gehört zum Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.
Einmischen. Mitentscheiden.
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Politik ist, wenn Menschen sich auf gemeinsame Regeln einigen. Menschen machen Politik, wenn sie ihr Zusammenleben regeln.
Deutschland ist eine Demokratie. Demokratie ist, wenn Menschen gemeinsam Politik machen. In einer Demokratie entscheiden die Menschen gemeinsam.
Demokratie betrifft alle Menschen in Deutschland:
Jede Person kann sich einmischen.
Jede Person kann ihre Meinung sagen.
Jede Person kann Vorschläge machen.
Vielleicht haben Sie trotzdem das Gefühl: Ich kann nichts ändern. Meine Meinung zählt nicht.
Aber vieles hat sich geändert, weil Bürger und Bürgerinnen sich eingemischt haben. Für die Demokratie ist wichtig, dass Menschen sich einmischen und mitentscheiden. Alle haben das Recht dazu. Sie können zum Beispiel wählen gehen.
Es gibt noch viele andere Möglichkeiten:
Sie können in einem Verein oder einer Partei mitmachen.
Sie können mit ihrem Bürgermeister sprechen.
Oder Sie können mit anderen über ihre Meinung reden.
So machen Sie Politik.
Das sind nur wenige Beispiele. Vieles andere wird in „einfach POLITIK: Einmischen. Mitentscheiden“ erklärt.