Das Projekt de21jh.de setzt sich für eine stärkere Stellung des Einzelnen in Deutschland ein – insbesondere dort, wo Bürger als Verbraucher strukturell schwächer sind als große Unternehmen, Verwaltungen oder andere leistungsstarke Institutionen. Es geht um wirksamen Schutz, faire Behandlung, bessere Durchsetzbarkeit von Rechten und um eine Kultur der Verantwortung im Alltag.
Juristische Personen, insbesondere Unternehmen, können dieses Projekt auf unterschiedliche Weise unterstützen.

Zunächst können sie das Anliegen inhaltlich anerkennen: Rechte dürfen nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern müssen im Alltag tatsächlich wirksam sein. Wer Produkte vertreibt oder Dienstleistungen anbietet, trägt nicht nur Verantwortung für Umsatz, Effizienz und Organisation, sondern auch für die Qualität des Umgangs mit Menschen.
- Sie haben einen Telekommunikationsvertrag mit einem Verbraucher abgeschlossen und diesen Vertrag nach wenigen Tagen ohne jegliche Begründung storniert?
- Sie sind ein Telekommunikationsunternehmen und weigern sich, Fragen zu einer Kundenrechnung zu beantworten?
- Ein Verbraucher hat bei Ihrer Versicherung eine Premium-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, macht von seinem vertraglich zugesicherten Schutz Gebrauch – und Sie verweigern die Leistung, ohne Ihre Entscheidung nachvollziehbar zu begründen, und bieten nicht einmal die im Vertrag enthaltene einmalige kostenlose Anwaltsberatung an?
- Ihre Werkstatt erhält Aufträge im Wert von mehreren Tausend Euro, bietet dem Kunden aber nicht einmal Wasser oder Kaffee an, obwohl eine entsprechende Getränkemaschine vorhanden ist? Und bei der Abholung des Autos begleiten Sie den Kunden nicht einmal zum Fahrzeug, damit eine ordnungsgemäße Abnahme erfolgen kann?
- Ein Altenheimbewohner ist krank, muss sorgfältig beim Essen unterstützt werden – und Ihre Pflegefachkräfte nehmen kaum Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand, behandeln ihn grob oder lassen sein Essen auf dem Bett zurück?
- Sie sind Arzt und behandeln einen Patienten über Jahrzehnte hinweg in Ihrer Praxis – verweigern ihm dann aber weitere Behandlungstermine, ohne den Grund dafür zu nennen?
Das sind keine bloßen Einzelfälle. Es sind Beispiele für eine Haltung, bei der der einzelne Verbraucher, Patient, Versicherte, Pflegebedürftige oder Kunde im Massengeschäft übergangen, abgewimmelt oder machtlos gestellt wird.
Dann handeln Sie ab sofort anders – und hören Sie Ihren Kunden besser zu. Seien Sie offen für den Dialog über Missstände und Servicequalität, anstatt Reklamationen von Kunden als persönlichen Angriff zu behandeln. Unterstützen Sie Ihre Kunden bei der Beweissammlung, wenn Leistungen mangelhaft erbracht, Beschwerden ignoriert oder Verantwortlichkeiten abgewehrt werden. Schaffen Sie faire Beschwerdestrukturen, die die strukturell schwächere Stellung des Einzelnen in Ihrem Massengeschäft ernst nehmen und ausgleichen. Ihre Kundenmasse besteht aus einzelnen Menschen – aus Verbrauchern, die Anspruch auf Respekt, Nachvollziehbarkeit und wirksame Hilfe haben.
Eine weitere Form der Unterstützung bestünde darin, die Projektidee öffentlich sichtbar zu machen. Unternehmen könnten auf das Ziel des Projekts de21jh.de hinweisen, Diskussionen über fairen Verbraucherschutz fördern oder die grundsätzliche Zielrichtung des Projekts als legitimen Beitrag zu einer verantwortlicheren Ordnung in Deutschland anerkennen.
Unternehmen, die dieses Projekt unterstützen, fördern damit nicht nur eine faire Gesetzgebung, sondern stärken zugleich den deutschen Standort als verbraucherfreundlichen Markt und als lebenswertes gesellschaftliches Umfeld. Sie unterstützen die Idee, dass wirtschaftliche Stärke nicht von der Schwäche des Einzelnen leben darf. Sie unterstützen eine Ordnung, in der Respekt, Verlässlichkeit und wirksamer Schutz keine Ausnahme, sondern selbstverständlicher Standard sind. Dabei geht es nicht um dieses Projekt als Marke, sondern um das Ziel selbst: um ein Anliegen, das zum Wohl aller Bürger und zur Verbesserung der Lebensqualität verwirklicht werden sollte. Greifen Sie dieses Anliegen auf und tragen Sie es weiter – auch ohne Verweis auf das Projekt. Entscheidend ist nicht, woher der Impuls kommt, sondern dass das Ziel erreicht wird.
